1.Tag Sonntag

 

Sonntag, Eindrücke aus den Gastfamilien:

Nach der guten Landung kamen wir hungrig und etwas müde in Rio an. Meine Gastfamilie hat mich abgeholt und mir auf der Fahrt nach Hause schon einige, auch im Hinblick auf die zurückliegenden olympischen Spiele, interessante Dinge erzählt. Daheim durfte ich gleich die brasilianische Küche ausprobieren (Tapioca, eine Art Pfannkuchen aus Maniokmehl) und es war super lecker! Kurz duschen und umziehen, dann haben meine Austauschschülerin und ich einen schönen Spaziergang an der Lague von Rio gemacht. Mittags haben wir uns dann mit den anderen Schülern am Strand von Ipanema getroffen und uns erstmal in die Wellen gestürzt.

Nach einigen Stunden am Strand durften wir am Nachmittag noch die letzten Züge des Karnevals genießen und sind mit vielen anderen, begleitet von Musik und verrückten Kostümen, am Strand von Ipanema entlang gegangen. Nach einem so schönen und aufregendem ersten Tag, haben wir abends nur noch kurz etwas gegessen und sind dann ins Bett gefallen.

Alles in allem kann man sagen: Der erste Tag war (trotz schon einiger Sonnenbrände) einfach nur der Wahnsinn!!

(Nadia Mangold)

 

 

Nachdem wir das Flughafengelaende verlassen hatten, holte uns ein privater Bus ab und brachte uns zur Schule wo die Gastfamilien uns schon sehnsuechtig erwarteten. Auf dem Weg dorthin bekamen wir eine der groessten Favelas Rios zu sehen, welche einen grossen sozialen Unterschied zu unseren letztendlichen Wohngebieten darstellen sollte.

Nachdem sich alle bei der Schule begruesst hatten, und auch ich meine Gastfamilie kennengelernt hatte, fuhren alle separat zu ihren Wohnungen um sich dort im neuen Zuhause fuer die kommenden 12 Tage einzuleben. Da die Eltern meiner Austauschpartnerin kein Deutsch koennen, ist dieser Besuch in Rio auch eine grosse Chance, mein Englisch zu verbessern. Nachdem mir mein Zimmer gezeigt, und auch der Hund meiner Gastfamilie, namens Sophia vorgestellt  wurde, welchen ich trotz meiner persoenlichen Abneigung gegen Hunde sofort ins Herz schloss, machten wir uns auf den Weg zum Strand Ipanema  um das gute Wetter und das Meer zu geniessen. Dummerweise hatte ich einige Bereiche meines Rueckens nicht hinreichend mit Sonnenmilch eingecremt, und so zog ich mir einen unangenehmen Sonnenbrand zu. Anschliessend fuhren wir zu dem Grossvater meiner Gastschuelerin, um dort Barbecue zu essen. Bei dieser Gelegenheit lernte ich auch ihre Grossmutter, ihren Onkel sowie Tante und ihre beide kleinen Cousins kennen, die mich alle sehr freundlich begruessten.  Nach diesem Familientreffen fuhren wir mit einem privaten Taxi zur letzten Karnevalveranstaltung dieses Jahres, einem sogenannten Bloco, mit viel Musik und Tanz, welcher uns allen sehr viel Spass bereitete.

Nach der langen Reise und einem sehr ereignisreichen und anstrengenden Tag, fiel ich abends todmuede ins Bett, nicht einmal das laute Brummen der Klimaanlage konnte mich davon abhalten, tief und fest zu schlafen.

(Bruno Eisenbeiss)

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